Empfehlungsschreiben
Pressestimmen zur Debüt-CD
Pressespiegel 2011 / 2010 / 2009 / 2008 / 2007 / 2006
Empfehlungsschreiben
Empfehlungsschreiben von Anthony Inglis

An den Interessierten

Hiermit möchte ich bestätigen, dass ich in einem Mozartkonzert im März 2006 in St. Martin-in-the-Fields, London, Rebekka Hartmann dirigiert habe und dass das Orchester und ich sie für eine Künstlerin von riesigem Talent halten. Obwohl jung, spielte sie das Türkische und die Sinfonia Concertante mit Virtuosität und erstaunlicher Reife. Ihre Technik, ihre Intonation und musikalische Kunstfertigkeit waren vollkommen. Damit hat sie nicht nur ihre Mitwirkenden sondern auch das Fachpublikum begeistern können, unter denen sich viele Kenner befanden, die gleichermaßen von ihrer künstlerischen Leistung und ihrem Mozartverstand beeindruckt waren. Es war mir ein sehr großes Vergnügen mit ihr Musik zu machen. Ich erwarte, dass sie es in Zukunft sehr weit bringt.

Ich kann sie daher uneingeschränkt weiterempfehlen. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Anthony Inglis
Music Director, National Symphony Orchestra, 12. März 2006




Empfehlungsschreiben von Christoph Eschenbach

Rebekka Hartmann ist eine der begabtesten jungen Geigerinnen, die mir in letzter Zeit begegnet sind. Sie hat alle Voraussetzungen für eine vielversprechende Solistenkarriere: ausgezeichnete Virtuosität, tiefe Musikalität, Persönlichkeit und starke Ausstrahlungskraft.

Ich wünsche ihr allen verdienten Erfolg!

Christoph Eschenbach
Paris, 2. Juni 2003
Pressestimmen zur Debüt-CD
Rebekka Hartmann spielt Sonaten für Violine solo
Dezember 2006

Für junge Geiger liegt die Latte momentan extrem hoch. Umso imponierender diese tönende Visitenkarte: Bachs Barock – ohne nervtötendes Legato – strahlt fort, über Hindemiths Klassizismus bis in die Zwölftonwelt des jungen Bernd Alois Zimmermann. Ein verheißungsvolles Debüt.
(KulturSPIEGEL Heft 12, Johannes Saltzwedel)



Klassikportal des Bayerischen Rundfunks
CD-Tipp vom 19. Oktober 2006

Wenn es denn stimmt, dass unter tausend herausragend begabten Spielern eines Musikinstruments pro Jahrgang nur eine oder einer das Zeug zur wirklich großen Solistenkarriere hat, dann kann es in Deutschland - zumindest was das Fach Violine anbelangt - nicht schlecht bestellt sein. Gerade junge Geigerinnen haben hierzulande in den letzten Jahren mit erfrischender Spielintelligenz und makellosem Ton, mit virtuoser Brillanz und einem erstaunlichen Tiefenverständnis in den Belangen der musikalischen Exegese auf sich aufmerksam gemacht. Auch die 1981 in München geborene Rebekka Hartmann, die für ihr Spiel schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde, gehört in diesen respektablen Kreis. Unlängst nun hat sie beim Label FARAO classics eine wirklich bemerkenswerte CD mit einem klug gewählten und disponierten Programm herausgebracht: Werke für Violine solo von Johann Sebastian Bach, Paul Hindemith und Bernd Alois Zimmermann.

Von Bach sogleich die d-Moll Partita mit ihrer an alle Geheimnisse das Firmaments rührenden Ciaccona. Bald, schon nach den ersten Takten der flüssig und beseelt gespielten ‚Allemande' wird klar, dass hier eine wirkliche Meisterin musiziert. Schlank und federnd ist der Tonfall, mitreißend gestisch und zugleich intim die Phrasierungskunst. Rebekka Hartmann verwendet kaum Vibrato, spielt gleichsam mit luzider Rhetorik; und sie versteht es, die unversiegbare universelle Kraft und Menschlichkeit der Bachschen Musik aus modernem Geist sinnfällig zu machen. Tanz und Architektur sind ihr kein Widerspruch. Das ist auch zu spüren bei Hartmanns Interpretation der 1917/18 entstandenen Sonate für Violine solo op. 11, Nr. 6 von Paul Hindemith. Schön, dass dieses lange nur als Fragment bekannte Werk nun in solch einer beispielhaften Aufnahme vorliegt. Auch die Einspielung der Solosonate Bernd Alois Zimmermann setzt Maßstäbe. Dem 1951 komponierten Werk liegt eine für alle drei Sätze verbindliche Zwölftonreihe zugrunde. Doch bei aller Strenge der Faktur und aller Verdichtung des Materials handelt es sich um Musik höchst expressiven Zuschnitts - und Rebekka Hartmanns Spiel macht dies deutlich; vom meditierend Improvisatorischen und Rhapsodischen bis hin zur Motorik der Toccata, in welcher am Ende B-A-C-H zitiert wird.
(
Helmut Rohm, Bayern 4 Klassik)



Bach, Johann Sebastian/Paul Hindemith/Bernd Alois Zimmermann
Partita II in d-Moll BWV 1004/Sonate für Violine solo
op. 11 No. 6/Sonate für Violine solo


Diese Kombination besitzt Seltenheitswert: Die Geigerin Rebekka Hartmann, erst 25 Jahre alt und schon eine führende Interpretin auf den vier Saiten, spielte Johann Sebstian Bachs Partita d-Moll BWV 1004, Paul Hindemiths Sonate für Violine solo op. 11 Nr. 6 (1917/18) und Bernd Alois Zimmermanns Solo-Sonate von 1951 ein – Musik der Trauer, des Todes und des Trostes. Die Solistin, Schülerin von Gottfried Schneider, Meisterkurs-Teilnehmerin u.a. bei Wolfgang Marschner und Valery Oistrach, trifft den entsprechenden Ton. Mal melancholisch, mal verstörend, dann wieder aufmunternd oder ermutigend – Musik als Seelenkosmos, verschattet und zugleich erhellend.

Die Geige wird zum Instrument für Lieder ohne Worte: ein instrumentaler Gesang des Schmerzes, des Leidens und der Herzensangelegenheit. Diese Facetten können daher auch tröstend beruhigen. Die Münchnerin setzt die Geige als sensibel ausgehörten Klangkosmos ein. Technische Probleme? Nichts davon zu hören, weder bei Bachs Rasanz noch bei Zimmermanns Unruhe-Stück.

Wie und in welcher Situation entstanden diese drei ausgewählten Kompositionen? Bach schrieb die Partita 1720, kurz nach dem Tod seiner ersten Frau. Vor allem die Chaconne gilt heute für die Musikwissenschaft als musikalisches Tombeau für Maria Barbara Bach – trotz oder gerade wegen des tänzerischen Charakters. Bachs Totentanz – eine heftige, dennoch kontrollierte Lebensäußerung zum unerbittlichen Menschenende. Paul Hindemiths op. 11 Nr. 6, in Kriegszeiten entstanden, zielt auf Bach und dessen tonale Sphäre. Barocke Elemente sind ebenso zu vernehmen wie Atonalität im Finale. Reaktion auf die Toten des Ersten Weltkriegs? Zimmermann schließlich war ein Bach-Bekenner. Das berühmte B-A-C-H baut er als Tonzitat ein – wie von fern weht diese Folge in das zeitgenössische, zeitbezogene Solo hinein: ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Morgen, zwischen Tod und Hoffnung. Wer denkt, das Ganze sei bei dieser emotionalen Lage erdrückend oder depressiv, der sieht sich angenehm enttäuscht. Die Geige funkelt. Allen dunklen Parametern zum Trotz. (Das Orchester 03/2007, Jörg Loskill)



Rebekka Hartmann (Violine solo) spielt Werke von
J. S. Bach, P. Hindemith, B. A. Zimmermann
Farao Classics CD B108029
Juli 2006

Interpretation: ***** (5 von 5)
Fertigung/Aufnahmequalität: ***** (5 von 5)

Wohl zu keiner Zeit ist die Musik von Johann Sebastian Bach so intensiv und vielfältig gepflegt worden wie in der unseren. Im 20. Jahrhundert avancierte Bach gar zu einem Klassiker par excellence. Die Interpreten erkannten die tiefen Dimensionen und die feinen Facetten seiner Musik, ausgewogen in Form und Inhalt. Und jeder Künstler von Rang trug sein Scherflein zur Offenbarung dieses Phänomens bei. Mit Rebekka Hartmann tritt eine vielversprechende Violinistin ins Rampenlicht, die sich mit einem durchaus als unkonventionell zu bezeichnendem Repertoire auf dieser CD präsentiert. Mit ihrer perfekten Violinkultur geht sie neue Wege zur Entschlüsselung der Werke des Barockmeisters. Der Tod von Bachs erster Lebensgefährtin wird zum neuen Interpretationsansatz der Violinpartita BWV 1004. Die sehr überzeugend aufgespielten ersten vier Tanzsätze finden ihren abschließenden Höhepunkt in der als Totentanz interpretierten Chaconne, die – so die Interpretin – „den Musiker und seine Zuhörer durch ein ganzes Kaleidoskop von Emotionen, zu einem Rückblick über die Stationen von Bachs Leben mit seiner Frau“ führen. Diesen Vorsatz führt Hartmann überzeugend aus mit einer fulminanten Technik, aber sehr sensibel gesteuert. Anschließend überrascht es kaum noch, dass ein weiterer Klassiker des 20. Jahrhunderts, Paul Hindemith und seine Sonate für Violine solo op. 11, Nr. 6 passagenweise Anklänge an Bachs klangwelt herstellt. Aber schon der zweite Satz offenbart seinen Ausbruch „aus konservativer Schulung in eine neue Freiheit.“ Es sind traumhafte Abschnitte von einem Klassiker der Moderne, die Hartmann hier zum Leben erweckt und damit begehr nach weiteren Neuigkeiten schürt. Die Sonate für Violine solo (1951) von Bernd Alois Zimmermann hat zwar kaum noch Reminiszenzen an Bach, aber das Überzeitliche, die Präsenz von Vergangenheit und Zukunft, lässt sich bei dieser Interpretation vom Hörer gut nachvollziehen. Ein klug gewähltes und anspruchsvoll ausgeführtes Programm, mit dem die Interpretin Rebekka Hartmann eine goldene Visitenkarte abgibt.
(KULIMU, Zeitschrift für Kunst & Literatur & Musik,
Juli, 32. Jg. 2006, Heft Nr. 2)

Pressespiegel 2011
Davos, 4. August 2011
Davos Festival – Young Artists in Concert

Zum 26. Mal findet das ‚Davos Festival – Young Artists in Concert’ statt, dieses Jahr unter dem Motto ‚Das ewig Weibliche’, und natürlich mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Schaffen und Wirken von Komponistinnen, darunter ein Workshop für Nachwuchskomponisten mit der aserbaidschanischen Maestra Franghis Ali-Zade. Mit großer Spannung wurden insbesondere die Auftritte der Starnberger Geigerin Rebekka Hartmann erwartet.
Die 30-jährige, halb deutscher, halb bosnisch-serbischer Abstammung, zählt zu den ganz großen Hoffnungsträgern der jüngeren Geigerelite und steht auf dem Sprung zu einer eminenten internationalen Karriere. Unter anderem wird sie in diesem Oktober – als dritte Solistin weltweit nach der Widmungsträgerin Ida Haendel und Isabelle van Keulen – das Zweite Violinkonzert von Allan Pettersson aufführen, diesen ‚Mount Everest der Violinkonzerte’, der einer einsamen Geige einen 55 Minuten währenden, nonstop aufwühlenden Kampf mit den entfesselten Orchestermassen abverlangt – wer dieses Stück spielt, fürchtet sozusagen weder Tod noch Teufel…
Rebekka Hartmann trat zunächst sowohl im Klaviertrio (Fanny Mendelssohn-Hensels Op. 11 mit Lionel Cottet und William Youn) als auch im Duo mit der Harfenistin Agne Keblyte (Saint-Saëns und die anwesende Isländerin Mist Thorkellsdottir mit dem folkloristisch charmanten ‚Haustlauf’ [Herbstblätter]) und mit dem Cellisten Lionel Cottet (in der zeitlos fulminanten Ravel-Sonate und Sofia Gubaidulinas technisch horrend herausforderndem Melismenspiel ‚Rejoice!’) auf. Schon hier bewies sie mehr als makellose instrumentale Meisterschaft, kammermusikalische Elastizität und verfeinert kraftvolle Gestaltungskraft, die sich nicht der Musik aufdrängt, sondern ihre Emphase aus der Hingabe an die melodisch-harmonischen Gesetzmäßigkeiten bezieht.
Rebekka Hartmanns darauffolgender Soloauftritt war ein Musterbeispiel des Strebens nach einer hochenergetischen Balance aus funkensprühender Ekstase und der weitschauenden Disziplin zusammenhängend entwickelnden Gestaltens. Zu Beginn in der 1928 entstandenen Sonata fantasia (1928–29), einem verblüffend eigenständigen Jugendwerk der von Schostakowitsch hochgeschätzten Serbin Ljubica Maric (1909–2003) zwischen freier Tonalität, fernen Folklore-Anklängen und Bach-Huldigung aus Bartók-verwandtem Geist, konnte man zugleich die extreme Wendigkeit der Phrasierung der feinziselierten Liniengewebe bestaunen in einer Musik, die auf engstem Raum in synkopisch treibenden Rhythmen feinste Betonungen verlangt und zwischen chromatisch verschatteter Melancholie, graziös groovendem Drive und stachelig anspringender Gezacktheit changiert.
Danach die frühe Solosonate op. 11 Nr. 6 in g-moll (1917–78) von Paul Hindemith, eine verwegene Stilmixtur mit eindeutigem Bezug auf Bach, revolutionärem Augenzwinkern, erfrischenden Momenten parodierten Pathos’ im Gefolge Busonis und durchaus in all der kaleidoskopischen Vielfalt wirklich substanziellen Zügen und einer gewissen formalen Stringenz, zumal im zentralen Siciliano. Rebekka Hartmann, die dieses Werk bereits vor Jahren auf ihrer Debüt-CD vorgestellt hat, trug die Musik mit bis zu Wildheit aufbrausender Verve, erlesenen Abtönungen und klarem metrischen Empfinden in all den übermütigen rhythmischen Überlagerungen vor.
Es folgte die Uraufführung der 2010 entstandenen ‚Towers’ von Håkan Larsson, einer ‚Hommage an Johann Sebastian Bach und Anders Eliasson’. Der 1959 geborene, in Uppsala lebende Larsson ist auch in seiner schwedischen Heimat noch kaum bekannt. Im November 2009 hatten das Casal Quartett und die Pianistin Ottavia Maria Maceratini in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste seine Musik mit großen Erfolg erstmals einem deutschen Publikum vorgestellt, und seit kurzem ist eine erste CD mit seinem hochexpressiven und bei aller dissonanten Komplexität eine tiefe Lyrik ausstrahlenden Streichquintett ‚Märken’ erschienen.
So unprätentiös, wie der Komponist beim Podiumsgespräch wirkte, ist auch seine Musik, dabei bis zum Bersten aufgeladen im konzessionslos existenziellen Offenlegen der zerbrechlichen Seele, die viel Leid erfahren haben muss und im Gegenzug die Aspekte des Fantastischen, abrupt Überraschenden und zuweilen untergründig Humorvollen kultiviert hat. Seine ‚Towers’ sind wahrlich keine leichte Kost, herrlich eigentümlich in der Linienführung insbesondere der kantablen Abschnitte, zugleich ständig durchsetzt von Abbrüchen, vehementen Ausbrüchen, gespenstischen Erscheinungen, Momenten elegischen Verweilens; alles ist durchdrungen von einer unstillbaren Sehnsucht.
Diese Musik ist aus unergründlicher Introversion geboren, und sie scheint sich stets aufs Neue selbst in Frage zu stellen, an sich zu zweifeln, auch zu verzweifeln, um sich dann aufs Neue aufzuraffen und uns wieder zu entführen in Regionen einer unerschlossenen Melodik und Harmonik, die unmittelbar berührt und Fragen offen lässt. Håkan Larssons Solostück ist in seiner radikalen Diskontinuität nicht ein unantastbares Meisterwerk wie ‚In medias’ seines Mentors Anders Eliasson, womit Rebekka Hartmann im Konzert zuvor das Publikum in einen sieben Minuten währenden, kontinuierlichen magischen Bannkreis gezogen hatte, der wahrhaft die Zeit stillstehen ließ. Doch diese ‚Towers’ sind die authentische Offenlegung einer inneren Landschaft, in welcher sich ein Komponist sowohl spröde, rau und dissonant als auch äußerst feinsinnig, zärtlich und intim ausspricht.
Wir möchten mehr von seiner zutiefst aufrichtigen Musik hören, und Rebekka Hartmanns glutvoll sehnige Aufführung war ein ideales Plädoyer – bezwingend gerade auch die physische Präsenz ihres Spiels im ganzen Raum, was Larsson zu dem Kommentar anregte, sie sei „a violin with two legs“. Und diese ‚Geige mit zwei Beinen’ schloss ihre Matinée denn auch mit immensem Schwung und Furor, treffsicherem Gespür für die tänzerischen Idiome und veredelnder Phrasierung ab in der sechsten Solosonate von Eugène Ysaÿe, jenem neben George Enescu überragenden Geiger-Komponisten der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Nach Håkan Larssons erratischen Gesängen am Rand des inneren Abgrunds ein entfesselter Tanz auf dem Vulkan zirzensisch virtuoser Musikanterie, doch auch in der äußersten Hitze des Gefechts hat Rebekka Hartmann nüchterne Klarheit und wache Übersicht behalten.
Alles riskiert, alles gewonnen. Der Intensität und Hingabe solcher Künstler verdanken wir die Erinnerung, dass große Musik jedes Mal neu geboren werden muss, und dass dies niemals das normale Tagesgeschäft war. (Neue Musikzeitung)
Pressespiegel 2010
Weilburg, 25. Juli 2010
Hartmann überzeugt bei Debut
Zum ersten Mal war die 1981 in München geborene Geigenkünstlerin Rebekka Hartmann auf dem Weilburger Podium. Und sie wurde gefeiert wie ein bereits bekannter Stargast, obwohl sie erst am Anfang ihrer Karriere steht... Die Besucher erlebten einen Abend voller Überraschungen was ihre Virtuosität und Gestaltungsgabe betrifft... Rebekka Hartmann und Thomas Duis, ihr Klavierpartner, erwiesen sich als schöpferische Nachgestalter in einem Klangbild, das wirklich aufhorchen lässt... Sie überzeugte mit ihrem anspruchsvollen Part und demonstrierte einzigartig den pathetisch-virtuosen Konzertstil Beethovens... Im steten Miteinander ihres Klavierpartners bereitet die begabte Geigerin schwungvoll und konzentriert das Stück bis zum Finale, auf das minutenlanger brausender Beifall mit Bravo-Rufen des Publikums folgt... (Zitat aus: Nassauer Tageblatt, Willibald Schenk)


Heidenheim, 23. Juli 2010
Sibelius Violinkonzert d-moll / Aachener Sinfoniker
...Wunderbar ausformulierte Linien zum Beispiel im zweiten Satz, den sie mit großem Ton und dem richtigen Schuss Schwermut zum Dahinschmelzen schön geradezu singt. Und ihre Zugabe erst: eine der Sonaten von Eugene Ysaye, bei der man nicht glauben will, dass eine linke Hand mit fünf Fingern wirklich ausreicht, um alles zu greifen, was da gegriffen werden muss. Erneut: traumhaft. (Zitat aus: Heidenheimer Zeitung, Manfred F. Kubiak)


Freiberg, 15. Mai 2010
Sibelius Violinkonzert d-moll
Mittelsächsisches Theater

...Rebekka Hartmann spielte ihren Solopart mit sinnlicher Tiefe und beherztem Zugriff, immer aber technisch souverän. Ihr charaktervolles Spiel offenbarte einen Zugang zum Stück, der das Ausmusizieren der Linien zuließ und sich melodischen Details sorgfältig widmete. Das erfreute auch die Zuhörer, die Hartmann nicht ohne zwei Zugaben entließen. (Zitat aus: Dresdner Neueste Nachrichten, Alexander Keuk)


Koblenz, 24. April 2010
Hartmann auch solo ein Genuss - J.S. Bach, P. Hindemith, E. Ysaye, B.A. Zimmermann
...Rebekka Hartmann interpretiert sehr puristisch, geradlinig, architektonisch und ohne jedes überflüssige Vibrato, und zwar nicht nur die lange Fuge, die mit ihrem Wechsel von mehrstimmigen Durchführungen und einstimmigen Zwischenspielen so etwas wie ein geigerischer Offenbarungseid ist. Ihn absolviert Hartmann ebenso anstrengungslos wie das kaum weniger anspruchsvolle Andante...Hinter jedem Ton eine Welt von Gedanken», wie es Zimmermann formulierte, zu der die Interpretin mit bezwingender Klarheit das Tor öffnet. (Zitat aus: Rheinzeitung, Liselotte Sauer-Kaulbach)


Mannheim, 19. April 2010
I. Fränzl Violinkonzert
...die raschen Partien bewältigte sie souverän, ohne hörbare Mühen, mit einer bemerkenswert klaren Diktion, immer bereit, den Fliehgeschwindigkeiten dieser Musik eine blitzsaubere Intonation entgegenzusetzen... Großartig ihr risikobereiter, brillant durchdachter Zugriff, in dem spieltechnische Raffinessen und eine aberwitzige Beschleunigung alle Grenzen des Aufführbaren zu sprengen schienen... (Zitat aus: Mannheimer Morgen, Alfred Huber)
Pressespiegel 2009
Heidenheim, 28. Juli 2009
Marcus Bosch, Rebekka Hartmann und Nürnbergs Sinfoniker bei der Rittersaal-Gala
Felix Mendelssohn-Bartholdy’s Violinkonzert e-moll... Rebekka Hartmann fegte geradezu durchs Märchenland. Blitzsauber! Und die frenetisch erklatschte Zugabe erklang – ohne Netz und doppelten Boden und als Paradebeispiel dafür, dass eine tolle Geigerin auch über eine tolle rechte Hand verfügen muss... (Zitat aus: Presse Heidenheim, Manfred F. Kubiak)


Heidenheim, 28. Juli 2009
...wer Rebekka Hartmann da sah, so zart und sanft... kam kaum auf die Idee, welch Teufelszeug die Solistin quasi nebenbei ihrer Geige abtrotzte...Fortissimo Passagen zischten wie eine Rakete von der Bühne. Die berechnende Perfektion in der Bewältigung haarsträubender Schwierigkeiten und klanglicher Effekte zeigte, wie vertraut ihr das Stück ist. Der Reinheit und Tiefe des Ausdrucks wurde der Gast mit fast überirdischer Tonschönheit vollendet gerecht... (Zitat aus: Presse Heidenheim, Annika Behounek)


17. Juli 2009
Festspiele Herrenchiemsee

...und was Rebekka Hartmann aus den Solosonaten BWV 1001 und 1003 von J.S. Bach zauberte, war eine klangliche Befreiung im besten Sinne. Statt sich im standardisierten Dauervibrato und Dauerlegato zu ergießen, modellierte sie in schnörkelloser Schlichtheit und leichter Phrasierung einen zwanglosen Bach. Glasklar wurde die tückische Polyphonie ausgeleuchtet, jede Stimme war für sich durchhörbar... (Zitat aus: Oberbayerisches Volksblatt, Marco Frei)


Detmold, 5. Februar 2009
... Das Detmolder Kammerorchester war unter Eckhart Fischer ein ausgezeichneter Partner für die junge und doch schon große Geigerin Rebekka Hartmann... (sie) vermag berückend schön zu singen. Eine spieltechnisch brillant kultivierte Virtuosität... versteht sich da fast von selbst. Und ebenfalls „wie von selbst“ tobte sie einer Teufelsgeigerin gleich in der Zugabe durch die atemberaubenden Ansprüche, mit denen Fritz Kreisler sein Bravourstück...aufs Üppigste verziert hat... (Zitat aus: Lippsches Kultur-Journal, Lippische Landes-Zeitung)


Emden, 3. Februar 2009
Detmolder Kammerorchester / Felix Mendelssohn Bartholdy Violinkonzert e-moll
... Hartmanns Sologeige bot eine Wanderung durch die Stimmungen elfenhaft zarter Themen und temperamentvoller orchestraler Wiederspiele. (Zitat aus: Ostfriesen-Zeitung, Werner Zwarte)


Kleve, 31. Januar 2009
... Mit ihrer Stradivari (1703) zog die junge, international ausgebildete und mit Preisen bedachte Violinsolistin Rebekka Hartmann (*1981) das Publikum ganz in ihren Bann. Akkurat und glanzvoll gestaltete sie ihre oft rasanten Läufe, Passagen und Doppelgriffe, stieg dabei zu einem acht Takte langen Orgelpunkt hinab, über dem das Orchester einen wundervollen Gesang der Klarinetten und Flöten aufbaute. In fragiler Schönheit intonierte die Violine das Andante. Im Finale machte sich der Zauber romantischer Elfenpoesie breit. Auch in den Zugaben zeigte sich Frau Hartmann, dass sie keine Hürden kennt. Der von H. W. Ernst für Solovioline zum Kabinettstückchen verarbeitete „Erlkönig“ führte unübertrefflich vor, was Geigenstars aus ihrem Instrument herausholen können... (Zitat aus: Rheinische Post, Hans Rühl)


Kleve, 31. Januar 2009
Dass es sich beim berühmten Violinkonzert in e-moll um ein technisch höchst anspruchsvolles Werk handelt, ging angesichts der Leichtigkeit, mit der Hartmann ihren Part absolvierte, beinahe unter. Da fehlte nichts, und nichts war zu viel. Bewundernswert war ihre Energie, die durch das ganze Stück hindurch blitzte und funkelte, selbst in den lyrischen Passagen. Jeder Ton, jede musikalische Geste erschien ihr gleichermaßen wichtig. (Zitat aus: Neue Rheinzeitung, A.D.)


Coburg, 20. Januar 2009
Erneut begeisterte die Geigerin Rebekka Hartmann beim Coburger Sinfoniekonzert mit ihrem Solospiel
... Sie tut das mit Bravour, doch bei aller Virtuosität verliert sie Schumanns Musik nicht aus dem Blick... Ungebremste Virtuosität vorführen kann sie dann bei der ersten Zugabe, mit der sie sich für den anhaltenden, mit Bravos unterstützten Applaus bedankt: Heinrich Wilhelm Ernsts Adaption des „Erlkönig“ für die Geige. Ist das Stück schon in Klavierfassungen eine echte Herausforderung, wie viel mehr in der Fassung für Violine! Ein wahrer Parforceritt auf dem Instrument, bei dem Finger in atemberaubender Geschwindigkeit agieren und so ganz nebenbei die Melodie des Schubertliedes – oft im Flageolett – hervorzaubern. Kein Wunder, dass das Publikum noch etwas hören wollte und es bekam – zur Beruhigung vor der Pause – die wunderschön gespielte „Sarabande“ aus der d-Moll-Solopartita von Johann Sebastian Bach geschenkt... (Zitat aus: Neue Presse Coburg, Marie Bous)


Zweibrücken, 12. Januar 2009
... Die Solistin Rebekka Hartmann fand den idealen Weg, ergriff durch schwebende Leichtigkeit, glänzende Technik und Ausdruckskraft das Publikum, Violine und Orchester in schönster Harmonie. Als Zugabe die Caprice für Violine allein von Heinrich Wilhelm Ernst, die durch ungeheure Dramatik fasziniert, ein geniales Stück, das die Violinistin perfekt darbot... (Zitat aus: Pfälzischer Merkur, Peter Fromann)


Zweibrücken, 12. Januar 2009
...Rebekka Hartmann spielte den Solopart in Mendelssohn-Bartholdys berühmten Violinkonzert in e-moll op. 64 auf beglückende Weise. Sie präsentierte eine impulsive, technisch auf hohem Niveau stehende Interpretation. Ihre Poesie, beispielsweise im sehr gefühlvollen, aber nie sentimentalen Mittelsatz machte dabei bewusst, dass die Innigkeit und die ergreifende Melodik dieser Kantilenen zum festen Bestandteil der gesamten Violinliteratur gehört. Sie spielte mit warmem, substantiellem Ton, die Spitzenwerte hatten immer Leuchtkraft, das Zusammenspiel mit dem ausgezeichnetem Orchester verlief nahtlos und immer spannend. So hatte der Fingertanz im sehr schnellen Finale über die vier Saiten der wertvollen Stradivari-Violine aus dem Jahr 1703 im Dialog mit den Flöten Brillanz und Eleganz in der Linienführung. Für den stürmischen Beifall der 400 Besucher bedankte sich Rebekka Hartmann mit einer hochvirtuosen Paraphrase über Schuberts „Erlkönig“... (Zitat aus: Die Rheinpfalz – Zweibrücker Rundschau, Karlheiz Dettweiler)
Pressespiegel 2008
Bad Kissingen, 16. Dezember 2008
Die eigentliche Überraschung war die junge Münchner Geigerin Rebekka Hartmann, die technisch absolut makellos und sorgfältig musizierte, die sich auch in den Höchstschwierigkeiten nicht in Bedrängnis bringen ließ, die sehr klar strukturierte und mit einer enorm musikalischen Bogenhand die sanglichen Schönheiten des Werkes bestens zur Geltung brachte. Da hat sich eine Musikerin im Großen Saal vorgestellt, deren weiteren Werdegang zu verfolgen sich durchaus lohnen würde. (Zitat aus: Saale Zeitung, Thomas Ahnert)


Bad Kissingen, 14. Dezember 2008
Irrwitziges auf einer Stradivari
Worin jenes Quäntchen an Mehr besteht, das die echte schöpferische Begabung vom bloßen Talent unterscheidet, wurde beim Eröffnungskonzert des Kissinger Winterzaubers deutlich: Mit der 27-jährigen Rebekka Hartmann präsentierte sich eine Geigerin, deren Können so überraschend neu, schlüssig und individuell ist, dass es verwundert, dass die großen CD-Labels noch nicht auf die gebürtige Münchnerin aufmerksam geworden sind. Die Solistin spielte Karl Goldmarks Violinkonzert im recht gut besuchten Regentenbau mit jenem seltenen Einfühlungsvermögen, das sie von der Vielzahl der Geiger abhebt, die aufs Podium drängen. Nicht nur, dass sie in den Ecksätzen auf ihrer Stradivari die irrwitzigsten Bogen- und Fingerkünste vollführte. Als Meisterin ihres Fachs erwies sie sich im zweiten, langsamen Satz, den die Solistin über weite Strecken in höchster Lage auf der G-Saite vortrug, so dass das Instrument von 1703 die grandiose Farbigkeit seines Ton-Spektrums entfalten konnte. Mit Fritz Kreislers Rezitativ und Scherzo-Caprice gab die Geigerin ein elegisch-virtuoses Kabinettstückchen als Zugabe, das das Publikum mitriss. (Zitat aus: Mainpost)


Eisenach, 21. Juni 2008
Stehende Ovationen erhielt Violin-Solistin
... Gemeinsam mit dem aus musikbegeisterten Bosch-Mitarbeitern bestehenden Klangkörper brachte sie auf ihrer Original-Stradivari aus dem 17. Jahrhundert das Konzert in A-Dur für Violine und Orchester KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör und riss die Zuhörer mit ihrem jugendlich-kraftvollen, mitunter fast schon forschen Spiel zu Begeisterungsstürmen hin, die auch lange nach Verklingen des letzten Tons nicht enden wollten... (Zitat aus: Thüringische Landeszeitung)


Chur, 14. Mai 2008
...Vor der Pause oblag den Kammerphilharmonikern die ehrenvolle Aufgabe, Rebekka Hartmann (Violine) und Wen-Sinn Yang (Violoncello) im Brahmsschen Doppelkonzert op. 102 zu begleiten – wobei «begleiten» die Orchesteraufgaben des sinfonisch angelegten Werks nur unzureichend beschreibt. Hartmann und Yang liessen im unmittelbaren Konzerterlebnis die Erinnerung an legendäre historische Aufnahmen des Stücks schnell verblassen. Als habe sich ein Traumpaar gefunden, musizierten die beiden aufeinander zu, um – ganz im Sinne des Komponisten – zu einem einzigen Überinstrument zu verschmelzen. Den heftigen Beifall, den Hartmann und Yang (auch von Seiten des Orchesters) einheimsten, dankten sie mit einer raffinierten Zugabe: der Passacaglia von Händel/- Halvorsen... (Zitat aus: Die Südostschweiz, Carsten Michels)


Chur, 14. Mai 2008
Ein grosser Konzertabend mit Johannes Brahms
... Die solistischen Glanzpunkte dieses Abends setzten die Violinistin Rebekka Hartmann und Wen-Sinn Yang am Violoncello im dreisätzigen Doppelkonzert. Ihre absolut exzeptionelle Souveränität auf dem Instrument, die in jeder Beziehung makellose Instrumentaltechnik sowie ihre ausgereifte, glänzende, durchsetzungsfähige und oftmals temperamentvolle Artikulation liessen Brahms’ Opus zu einem Ohrenschmaus werden... Es war eine Gabe von höchster Professionalität an die Zuhörerschaft, ein Zwei-in-eins-Spiel von zwei Musikern, welche sich ganz offensichtlich in einer feinen Art ergänzen, die als optimal zu bezeichnen ist. (Zitat aus: Bündner Tagblatt, Christian Albrecht)


Hainburg, 2. April 2008
Fast schon missionarische Qualitäten entwickelte Hartmann, als sie vor der Pause Paul Hindemiths Sonate in g-Moll (op. 11 Nr. 6) für Violine alleine spielte. Denn selbst eher dem Wohlklang verhaftete Zuhörer konnten sich kaum dem Zauber und der Kraft sogar der atonalen Passagen nicht entziehen. (Zitat aus: Niederösterreichische Nachrichten)


Heidenheim, 1. April 2008
Mendelssohn Violinkonzert e-moll
... Mit grosser Sensibilität und Transparenz spürte Hartmann detailliert den Kern des Violinkonzertes auf, brillierte mit virtuoser Fingerarbeit und anmutiger Bogenführung durch den ersten Ohrwurmsatz „Allegro molto appassionato“. Die junge Geigerin erzeugte durch ihre spielerische Präzision konsequente Spannung... Rebekka Hartmann darf man zu den aufsteigenden Sternen am Geigerhimmel zählen: Doppelgriffmelodien, Flageoletts, Pizzicati meisterte die 27-Jährige ohne Probleme – ihr Auftritt war großartig. Bravorufe, tosender Applaus und Standing ovations zauberten ein glückliches Lächeln auf das hübsche Gesicht der Künstlerin, die nicht lange zögerte, „zur Entspannung“ noch gleich zwei Zugaben zu spielen. (Zitat aus: Heidenheimer Neue Presse, Annika Behounek)


Heidenheim, 1. April 2008
...vornehme, weiche Melancholie im Spiel der Solistin Rebekka Hartmann. Ihre Stradivari sang, jubelte und flüsterte im Kopfsatz bei hauchzarten, ausschwingenden Pianostellen mit einem unnachahmlichen, metallisch federnden Klang... Rebekka Hartmann konnte noch einmal gekonnt demonstrieren, was für ein grandioses Potenzial in einer Stradivari steckt – vorausgesetzt man kann wie sie damit umgehen. Da wurde mit federnder Leichtigkeit, aber auch Beseeltheit und spielerischer Sicherheit scheinbar mühelos an die Prestissimi herangegangen. Sanfte Arpeggien, hinreißende Flageoletts und rasend schnell gespielte Figuren wechselten unter atemberaubender Bogenführung und verdeutlichten noch einmal die instrumentale und kompositorische Virtuosität dieses Werkes. eine Glanzleistung der Solistin... (Zitat aus: Heidenheimer Zeitung, Hans-Peter Leisenberger)


Marchtrenk, 29. März 2008
Rebekka Hartmann, ebenfalls bereits mit internationalen Auszeichnungen bedacht, spielte mit innerer Anteilnahme auf einer Stradivari von 1703 und faszinierte durch ihr fein gesponnenes Klangempfinden vor allem bei Hindemiths anspruchsvoller Solo-Sonate g-Moll op. 11 Nr. 6. Die dabei zu bewundernde Virtuosität überzeugte restlos. (Zitat aus: Neues Volksblatt, Christine Grubauer)


Marchtrenk, 29. März 2008
Namentlich die 27-jährige Geigerin fesselte dabei mit Hindemiths Solosonate op. 11 Nr. 6, die sie in verinnerlichter Virtuosität und exquisiter Klangkultur darbot. (Zitat aus: Krone-Zeitung, Balduin Sulzer)


Bad Reichenhall, 11. Februar 2008
... Die Solistin lässt den Bogen tanzen, sie phrasiert trefflich und gestenreich, verliert aber nie ihren meisterlich leichten Ton. (Zitat aus: Reichenhaller Tagblatt, Rainer Lande)


Laufen, 11. Februar 2008
... Den Solopart spielte die junge Geigerin Rebekka Hartmann mit klarer Zartheit, aber dabei völlig unverzärtelt, edle Süße bietend, weitab jeder Süßlichkeit. Dabei vergaß sie nicht die kräftige Dynamik des Stücks, die sie – als ästhetische Deutlichkeit – vortrug. Kurzum; künstlerische Bellezza in reinster Form... Der Berichterstatter muss weit zurückdenken, um ein vergleichbares Debüt einer Virtuosin zu finden. (Zitat aus: Südostbayerische Rundschau, Dr. Christoph Bauer)
Pressespiegel 2007
Dillingen, 19. November 2007
Tschaikowsky Violinkonzert: Rebekka Hartmann gefeiert
... Mit einer exzellenten Verbindung von Disziplin und Gefühl verdeutlichte Rebekka Hartmann die Virtuosität und zugleich auch die romantische Schwärmerei der Komposition. Faszinierend wirkte die Fähigkeit der Solistin, den Stimmungsgegensätzen von Jubel und Melancholie scheinbar mühelos die kontrastierenden Klangfarben zu geben. Mit traumhafter Sicherheit meisterte Rebekka Hartmann die tückischen Doppelgriffpassagen, die Tonfolgen in extrem hohen Lagen, die Flageolett-Herausforderungen, aber auch die Kantabilität der Canzonetta... Spitzengeigerin wie in Trance. Mit zumeist geschlossenen Augen, wie in Trance, zauberte diese Spitzengeigerin das Kolorit folkloristisch-volksliedhafter Innigkeit und ekstatischer Wildheit in den Saal, sodass das Publikum intensiv über die deutschen Vorstellungen von der slawischen Seele nachsinnen konnte. (Zitat aus: Donau Zeitung, Erich Pawlu)


Starnberg, 17. November 2007
Geigenvirtuosin Rebekka Hartmann gibt brillantes Konzert zugunsten humanitärer Projekte
... Bachs Partita d-moll BWV 1004 eröffnete sie sogleich mit grosser Geste und tiefem Ernst... Doch ließ sie sich nicht – und dies ist bezeichnend für ihre Handschrift – von ihrer Stradivari von 1703 zu brillanter Sanglichkeit alleine hinreißen, suchte vielmehr, die sensiblen Zwischentöne nicht nachrangig zu behandeln... Kraftvoll steigerte Hartmann die Giga, um allmählich ein dramatisches Finale von emotional geladener Substanz der Chaconne zu entfachen... (Zitat aus: Süddeutsche Zeitung, Reinhard Palmer)


Coburg, 14. November 2007
... Lebhaft gefeierte Violinsolistin in Antonin Dvoraks Konzert a-Moll war die junge Münchner Geigerin Rebekka Hartmann, die auf dem rechten Weg zu einer großen Karriere zu sein scheint... Sie spielte auf einer kostbaren Stradivari von 1703, die sie nicht nur befähigte, sich mühelos gegenüber dem Orchester zu behaupten, sondern auch ihre blendende Technik und differenzierte Tongebung eindrucksvoll zu demonstrieren. Mit scheinbarer Mühelosigkeit gelangen ihr die schwierigsten Passagen; saubere Intonation in Doppelgriffen und bis in höchste Lagen war gepaart mit eleganter Bogenführung und temperamentvoller Gestaltung... Nach begeistertem Beifall und Bravorufen für die grandiose Wiedergabe des anspruchsvollen Werks zeigte sich Rebekka Hartmann noch keineswegs erschöpft, sondern beeindruckte das Publikum noch mit zwei gegensätzlichen Zugaben, dem hochvirtuosen Rezitativ und Scherzo Caprice von Fritz Kreisler sowie der meditativen Sarabande aus der Partita d-moll von Johann Sebastian Bach... (Zitat aus: Coburger Tageblatt, Gerhard Deutschmann)


Bernried, 20. Oktober 2007
Rebekka Hartmann fesselt mit Bach und Hindemith
Schon die Programmgestaltung zeigte es: Rebekka Hartmann (Jahrgang 1981) entschied sich für einen Soloabend von fast philosophischem Ernst und seelischem Tiefgang... Dass eine so junge Instrumentalistin sich von der brillanten Tonfärbung ihrer Leih-Stradivari von 1703 nicht verführen ließ, verwunderte letztlich weniger, als dass sie sich zu einer derart asketischen bis nahezu schwermütigen Literatur hingab. Hartmann interessiert offenbar der Glanz großer Gesten mit schillernder Oberfläche nicht besonders... Die vitale Geigerin aus Starnberg konzentrierte ihre ganze Energie auf Ausdruck und Verinnerlichung des hintergründigen Gedankens... Hartmann verstand es, mit spielerischen Finessen und klanglicher Substanz den engen Raum reichhaltig zu nutzen. Sie setzte diszipliniert in Registerdynamik einzelne Passagen voneinander ab und erreichte dabei höchste Klarheit und Transparenz. Trotz komplexer, arpeggierter Akkorde ließ sie die thematische Linie niemals aus den Augen, ebenso wenig den so eindringlich-monotonen Puls... Begeisterte Ovationen und eine Zugabe von Fritz Kreisler – die Rebekka Hartmann alles andere als eingängig gab. (Zitat aus: Süddeutsche Zeitung, Reinhard Palmer)


Bernried, 19. Oktober 2007
Schon Bachs melancholisch ernsten „Totentanz“... spielt Rebekka Hartmann so, dass man meint, mit Bach ist alles gesagt, als gäbe es kein Danach: Mit großer Innerlichkeit und Ruhe, trotzdem entschlossen und wundersam farbig. Dabei verzichtet sie weitgehend auf Vibrato, und überhaupt auf jede Art von Effekthascherei... Ihr Bach klingt so intim und zugleich so expressiv, so modern, wie man sich das oftmals vergeblich wünscht... Ihr Spiel ist wie eine Meditation, wie ein Gebet, klug, intensiv, intim... Hartmann... zunächst streng und ernst, konzentriert, dann versunken und leidenschaftlich, schließlich wie im Fiebertraum. Furios eben.
(Zitat aus: Münchner Merkur, Katja Sebald)


Bayreuth, 15. Mai 2007
Statt einer Hexenmeisterin tritt indes eine attraktive junge Frau mit hohem Kunstverstand und athletischer Technik an, die haarsträubenden Kunststücke des Werks zu absolvieren: Rebekka Hartmann – 2005 Preisträgerin beim Lichtenberger Marteau-Wettbewerb und unlängst in Selb mit Bach erfolgreich – will nicht einfach in Zirkustricks brillieren, sondern gleichermaßen Musikalität bekunden. Wogende Arpeggien, Springbogen-, Lauf- und Sprungpassagen, Triller und Doppelgriffe, Flageoletts auf einer Saite und auf mehreren zugleich meistert sie mit Rasanz. Wo’s angeht – nicht nur im Adagio – pflegt Hartmann ihren satten Ton mit seiner leicht eingedunkelten Strahlung, mit Legato, Innerlichkeit, Sehnsuchtsgeste. Kontrastreich spielt sie die Differenzen zwischen überreiztem Aufruhr und sentimentaler Gesangslinie aus. (Zitat aus: Frankenpost, Michael Thumser)


Selb, 12. April 2007
Bach a-moll Violinkonzert
...ganz souverän hingegen, im Ton drahtig gerade, stabil, dabei federnd übernimmt sie gleich darauf ihren Solopart vor dem frisch und direkt aufspielenden Streicherorchester. Inständig kniet sie sich förmlich in die Ecksätze, feilt minutiös die Tempi und das dynamische An- und Abschwellen der Phrasen aus. Im Andante genügt ihr eine Andeutung von Vibrato, um dem Violinklang gesanglich Seele zu verleihen. Temperamentvoll legt sie sich in die Kurven des Final-Allegros. Mit forscher Kraft imponiert die Interpretin, doch sie kontrolliert sich stets durch eine mutige, zugleich mäßigende Musikalität. (Zitat aus: Frankenpost, Michael Thumser)


Augsburg, 14. März 2007
Die Geige wird zum Irrlicht
Werke von Mozart, Schumann und Ravel musizierten die Geigerin Rebekka Hartmann und die Pianistin Caroline Bergius im Kleinen Goldenen Saal – Sonaten aus nicht einmal 150 Jahren, die verschiedener nicht sein könnten... Innige Klänge, neue Klangfarben, mit höchst lebendiger Tongebung dank einer frappierenden Bogentechnik waren da zu bestaunen und verliehen dem Stück eine große musikalische Tiefe. Mühelos schien Rebekka Hartmann die Schwierigkeiten zu meistern, immer auf höchstem Niveau. Nie verlor der große musikalische Bogen an Spannung, immer blieb Ravels Musik interessant. (Zitat aus: Augsburger Allgemeine, ubie)


Bad Reichenhall, 14. März 2007
... Hartmann bestach durch exzellentes Legatospiel und ausdrucksstarke Phrasierung... Sie ließ die Phrasen „aussingen“ und zog klare Linien... (Zitat aus: Reichenhaller Tagblatt, Elisabeth Aumüller)


Gilching, 13. März 2007
Ein Fenster zu Schumanns Welt
Rebekka Hartmann demonstriert vor allem augenfällig, dass Musik gelebt, geatmet, gesehen werden muss, will man im großen Feld der Talente gehört werden. (Zitat aus: Süddeutsche Zeitung, Sabine Zaplin)


Hainburg, 29. Januar 2007
„Teuflisch“ gut auf der Stradivari
Die Capella Istropolitana und die Münchner Geigerin Rebekka Hartmann begeisterten im Haydn-Saal das Publikum mit grosser Virtuosität und Ausdruckskraft... Die 25-jährige Geigerin Rebekka Hartmann begeisterte sowohl durch ihre sympathische Bühnenpräsenz als auch mit ihrem ausdrucksvollen und virtuosen Spiel. Gemeinsam mit dem souveränen Ensemble der Capella Istropolitana spielte Hartmann Mozarts Konzert für Violine und Orchester Nr. 5 in A-Dur. Danach lieferte die mehrfach international ausgezeichnete Virtuosin zwei grandiose Zugaben. Faszinierend, wie Hartmann bei Paganinis „teuflisch” schwieriger Caprice No. 24 ihre Stradivari fast brutal bearbeitete, um kurz darauf wieder feinste Klangnuancen zu zeigen. (Zitat aus: Niederösterreichische Nachrichten)
Pressespiegel 2006 und früher
Hereford, 31. Oktober 2006
Und was für ein Juwel war das Konzert von Montagabend. Rebekka Hartmann kommt aus München. 20 von ihren 25 Lenzen hat sie der Geige gewidmet und wie schön sie spielt. Im Jahre 2002 gewann sie den „Jascha Heifetz Preis“; und, obwohl vielleicht Heifetz von allen großen Geigern allein und unerreicht steht, verdient es Rebekka, dass ihr Name mit seinem in enger Verbindung gebracht wird. Zumal sie mit dieser wunderbaren Bogentechnik, dieser blendend sicheren Intonation - selbst in den stratosphärischen Höhen ihrer Zugabe – und mit dieser entsprechend ihrem Repertoire Beherrschung der Tonfarbe und -emotion zu Werke geht.
(Zitat aus: Hereford Times)


Starnberg, 19. Juni 2006
... Sieht man einmal von der unbestrittenen technischen Perfektion ab, mit der Rebekka Hartmann an diese „Vier Jahreszeiten” herangeht, dann verblüfft zunächst vor allem ihre enorm körperliche Spielweise... In ihren Jahreszeiten tritt anstelle der oft gehörten lieblichen Feierlichkeit eine tiefe Demut und Innigkeit. Auch die zartesten Töne haben trotz filigraner Klangschönheit eine enorm expressive Ausdruckskraft, das Largo des Frühlings kostet sie mit schmerzvoller und doch nahezu minimalistischer Intensität aus. Überhaupt geht sie in jedem der für die verschiedenen Jahreszeiten kaleidoskopartig folgenden Stimmungsbilder bis an die äusserste Grenze des Ausdrucks, ohne sich jedoch auch nur ein einziges Mal zur Effekthascherei hinreißen zu lassen. (Zitat aus: Münchner Merkur, Katja Sebald)


Weiden, 19. November 2005
Unbegleitet auf einem Streichinstrument zu spielen – große Künstler wissen um den mörderischen Einsatz ohne Pause... Rebekka Hartmann nahm nicht nur das Wagnis einer solchen Konzertgestaltung auf sich, sie begann mit der für viele Musikfreunde grandiosesten Schöpfung für unbegleitete Violine, der Partita Nr. 2 d-moll BWV 1004 von Johann Sebastian Bach. Mit großen Tonvolumen musizierte sie die einleitende schwungvolle Allemanda, schwungvoll tänzerisch folgte die Corrente, die Doppelgriffklänge zelebrierten die feierliche Sarabande, die Giga erklang schnell, aber nicht gehetzt... Kein Zuhörer konnte sich des Vortrags dieser Musik durch Rebekka Hartmann entziehen. Seien es die atemberaubenden Arpeggien, die das Thema zerlegen, sei es die steigernde Akkordfolge vor der Rückkehr in die Molltonart, alles stimmte, alles überzeugte. Dann von Max Reger Präludium und Fuge e-moll op. 117/3 in der Struktur an Bach angelehnt, auch wenn Regers musikalische Verarbeitung natürlich seinem Individualstil entspricht. Das Perpetuum Mobile des Vordersatzes und die Wucht der anschließenden Fuge erzeugten jedenfalls durch Rebekka Hartmanns Interpretation das Gefühl, so und nur so müsse man dieses Stück spielen... (Zitat aus: «Der neue Tag», Reinhold Tiez)


Dießen, 8. November 2005
Noch ist die Geigerin Rebekka Hartmann ein Geheimtipp. Ihr erstaunliches Können bestätigte sie beim ersten klassischen Musikabend im Blauen Haus. Bei der Künstlerin faszinierten vom ersten Takt an vor allem ihr selbstsicheres, unbeirrbares Spiel und der virtuelle, kraftvolle Ton... Rebekka Hartmann ist eine Violinistin, der die technischen Raffinessen und Schwierigkeiten... nicht eitles Mittel zur Selbstdarstellung sind. Hartmann besaß die Kraft und den Mut, die tieferen Dimensionen dieser Musik für den geneigten Hörer auszuloten... Bei dieser jungen Geigerin bricht ein Kosmos auseinander, nämlich der scheinbar wohlgeordnete Kosmos barocken Denkens und beherrschten Fühlens... Rebekka Hartmann lacht und weint auf ihrer Stradivari, sie spürt den musikalischen Stimmungen nach und malt unendlich viele Schattierungen. Eine fulminante Technik vervollkommnet das Bild... Was die 24-Jährige allein in manueller Hinsicht geleistet hat, war schlicht Aufsehen erregend... Hartmann artikuliert glasklar, auch in schnellsten Passagen blitzen die Töne wie Perlen... Die Schlusstöne wirkten zerbrechlich wie Glas, ein wenig der Welt entrückt. Die Zuschauer wagten kaum zu atmen und bedankten sich mit „Standing Ovations“. (Zitat aus: Landsberger Tagblatt, rieg)


... Wolfgang Amadeus Mozart Sonate A-Dur
... Hartmann verzichtete hier nahezu gänzlich aufs Vibrato und führte den Violinklang an gesangliche Ausdrucksweise heran. Der Mittelsatz, Andante, geriet so ungeheuer geistvoll und fesselte vor allem durch die sprechende Violine.... Poème op. 25 von Ernest Chausson ... Hartmann ging darin völlig auf, zauberte reichhaltige Stimmungen herbei zwischen verträumter Melancholie und strahlender Glückseligkeit.... (Zitat aus: Süddeutsche Zeitung)


... Der immense künstlerische Ehrgeiz Rebekka Hartmanns manifestierte sich schon in der Auswahl von Johann Sebastian Bachs d-moll Partita als Eingangswerk des Abends... Hartmann indes wurde der Partita mehr als nur gerecht: Großer Ton, differenzierte Klanggebung und die kongeniale Umsetzung zugleich der tänzerischen Metrik und des improvisatorischen Melos verliehen ihrer Interpretation eine ungeheure musikalische Dichte... Beethovens Sonate c-moll op. 30/2: Rebekka Hartmann führte leichthändig vor, wie sich die problematisch kleinteilige Anlage des Kopfsatzes durch generöse Phrasierung und intelligente Strukturierung in ein energiegeladenes Finale der Vorromantik auflösen lässt... erschloß Hartmann mit einer schwermütigen Introduktion und einem gleichsam flirrenden Rondo eine tiefere musikalische Sinnebene... (Zitat aus: Süddeutsche Zeitung)


Zu Rebekka Hartmanns 2. und 3. Satz des Sibelius-Konzerts wäre vielleicht nur zu sagen, dass für derartige Interpretationen die Bezeichnung „dämonisch” erfunden wurde. Was sie aus dem hochenergetischen Schlusssatz macht, ist schlicht magisch. (Zitat aus: Bayreuther Nachrichten)


J. S. Bach, Violinkonzert Nr. 1
... Rebekka Hartmann überzeugte durch die selbstverständliche Anwendung der Stilmittel der historischen Aufführungspraxis. Doch dann wendete sie sich Bernd Alois Zimmermanns Sonate für Violine solo zu und spielte sie mit vollem, modernen Ton und Vibrato und führte die vorgeschriebenen Triller mit Brillanz aus. (Zitat aus: Los Angeles Times)


Sibelius, Violinkonzert
... Hartmann zeigte ihre Leidenschaft für das Konzert von Anfang an, als der warme Ton ihrer ganz besonderen Geige die Zuhörer überflutete - ganz besonders im lyrischen Adagio-Satz, wenn sie gegen das Dröhnen der Streicher anspielt. Das 1904 komponierte Konzert beinhaltet virtuose Kadenzen, die den Solisten mit schnellen Läufen, Doppelgriffen und lieblichen Arpeggios unaufhörlich beschäftigen - all das führt Hartmann mit Intensität und unglaublicher Kontrolle bis zum Allegro-Finale aus... (Zitat aus: Daily Breeze Los Angeles)

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